Meeresschutzgebiet
von Capo Carbonara
S.I.C. Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung.
Isola dei Cavoli, Serpentara, Punta Molentis e Campulongu. ITB040020
Il nome dell’Area Marina Protetta Capo Carbonara e l’omonimo promontorio derivanno dall’antico nome di Villasimius, “Crabonaxa”, legato all’utilizzo del legno per la produzione di carbone.
Das Gebiet befindet sich im südöstlichen Teil Sardiniens und wurde 1998 eingerichtet. Es umfasst eine Fläche von etwa 14 360 Hektar und ist das drittgrößte Meeresgebiet Sardiniens.
Das Gebiet des Meeresschutzgebiets Capo Carbonara erstreckt sich von Cala Pisano bis Punta Is Proceddus und umfasst das gesamte Meeresgebiet um die Insel Serpentara und die Insel Cavoli sowie zahlreiche Riffe wie das Riff Congress, das Riff Proci, das Riff Santo Stefano und das Riff Variglioni sowie mehrere Untiefen wie die Secca delle ancore, das Riff Berni, das Riff Dotti, das Riff Libeccio, das Riff Mezzo, das Riff Piscaddedus und das Riff Santa Caterina.
Die schönen Felsen an den Stränden und die weiten Prärien der Posidonia oceanica verleihen Capo Carbonara eine Land- und Meereslandschaft von hohem ökologischen Wert. Es gibt zahlreiche Strände, die das Meeresschutzgebiet von Capo Carbonara überblicken: Die Beschaffenheit des Giunco-Strandes ist besonders, da er fast eine Landenge ist, die das Feuchtgebiet des Notteri-Teichs vom türkisfarbenen Meer trennt.
Bei leichten Tauchgängen oder beim Schnorcheln an der Oberfläche kann man die Granitfelsen, Felsnadeln und Klüfte bewundern, die oft durch das Gelb der Gänseblümchen oder das Rot der Gorgonien gefärbt sind und in denen ruhige Populationen von Zackenbarschen, Zahnbrassen und großen Goldbrassen sowie Schwärme von Mittelmeer-Barrakudas in aller Ruhe auf Nahrungssuche gehen. Unter den Meeressäugern sind neben dem häufig anzutreffenden Küstendelfin, dem Großen Tümmler, in den letzten Jahren auch Exemplare des Finnwals gesichtet worden, die die Ostküste Sardiniens in Richtung Ligurisches Meer hinaufsegeln, sowie Pottwale, Gemeine Delfine und Stenellas.

